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 Runes of Magic Test

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DarkKlix
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BeitragThema: Runes of Magic Test   14.06.09 4:22

Runes of Magic

Ich bin ein grausamer Krieger! Jetzt
bin ich ein mächtiger Magier! Jetzt bin ich wieder Krieger!“ Geniale
Schizophrenie oder einfach nur plem-plem? Vor diese schwierige
Beurteilung stellt euch Frogster in ihrem neuen MMORPG „Runes of
Magic“. Ob und wie eine gespaltene Persönlichkeit und ein Rollenspiel
zusammen passen, lest ihr in unserem Test. Da es nur ein Startgebiet gibt, ist entsprechend viel los.

Menschen, nichts als Menschen


Erst mal einen Charakter basteln. Leider gibt es nur Menschen.
Schade. Auch die sechs Klassen, die zur Auswahl stehen, erscheinen sehr
wenig zu sein. Ihr habt die Wahl zwischen Krieger, Kundschafter,
Schurke, Magier, Priester oder Ritter. Beim ersten Login in die Welt
von Taborea ist noch alles in Ordnung.

Das einzige Startgebiet ist ordentlich bevölkert, und das gut gemachte
Tutorial nimmt euch an die Hand und erklärt die wichtigsten Grundzüge
des Spiels. Aufträge gibt es genügend, und ruck zuck habt ihr Stufe
zehn erreicht. Jetzt habt ihr die Möglichkeit, euch eine zweite Klasse
auszusuchen. Das bedeutet, dass ihr beim Klassentrainer oder eurem
Hausmädchen eure Primär- und Sekundärklasse wechseln könnt.
Die Hauptstadt Varanas ist ordentlich groß.
Genial oder geisteskrank?


Daraus ergeben sich wilde Kombinationen wie Magier-Schurken,
Krieger-Priester oder Schurken-Kundschafter. Ihr könnt grundsätzlich
alles miteinander kombinieren. Das macht unterm Strich die beachtliche
Zahl von 30 verschiedenen Klassen insgesamt.

Konkret sieht das so aus: Als Schurke fleißig den Gegner im Nahkampf
verdreschen. Wenn der flieht, wechselt ihr schnell auf eure
Alter-Ego-Fähigkeiten, zum Beispiel auf die Kundschafter-Skills, und
schießt dem feigen Feind noch eine Salve Pfeile hinterher. Habt ihr
euch aber einmal für eine Paarung entschieden, könnt ihr sie nicht mehr
rückgängig machen. Daher müsst ihr gut überlegen, was Sinn macht, und
was wirklich in die Sparte „Geisteskrank“ fällt.

Schlecht kopiert


Wenn ihr mit eurem Helden so durch die Wälder streift und Aufträge
erledigt, werdet ihr zwangsläufig einmal denken: “Hey, das sieht ja aus
wie World of Warcraft.“
Der Eindruck täuscht nicht. Entwickler Runewaker hat gar nicht erst
versucht, das Rad neu zu erfinden. Sie haben einfach großzügig bei der
Konkurrenz abgeschaut.

Leider auch die negativen Dinge. Questen ist genauso öde wie beim Platzhirsch WoW.
Bring mir zwei Dutzend Otternasen, töte 14 Wölfe oder versuch
Großmutters altes Gebiss zu finden, in dem du so lange die ganzenViecher draußen vorm Dorf auf Links ziehst, bis du es gefunden hast. Die Lehrer zu den Berufen und Klassen findet ihr in allen größeren Siedlungen.


Arbeit, Arbeit, Arbeit



In “Runes of Magic“ gibt es eine ganze Reihe an verschiedenen
Berufen. Grundsätzlich könnt ihr erst mal jeden einzelnen erlernen,
ganz egal ob es sich hierbei um Sammel- oder Handwerksberufe handelt.

Im weiteren Verlauf und mit Steigerung der eigenen Fähigkeiten werdet
ihr irgendwann zum Gesellen, allerdings nur noch in sechs der vorher
gelernten Berufe. Da heißt es aufpassen, und nicht versehentlich einem
nutzlosen Erwerb weiterverfolgen. Experte könnt ihr nur noch in drei
Berufen werden, und zum Meister schafft ihr es in nur einem einzigen.

Home, sweet Home


Nach getaner Arbeit könnt ihr mit dem Helden nach Hause gehen und
euch dort ausruhen. Jeder hat ab der ersten Stufe die Möglichkeit, bei
einem Hausmädchen einen Antrag auf Eigenheim zu stellen. Wurde der
bewilligt, gibt’s neben dem Hausschlüssel eine schmucke alte Holzkiste,
in der ihr euren persönlichen Kram aufbewahren könnt.

Einen direkten Vorteil zieht ihr aber nicht aus den Gebäuden. Es ist
also kein Beinbruch, wenn ihr nicht im Besitz eigener vier Wände seid.
Und wenn ihr Mitglied einer Gilde werdet, könnt ihr sogar am Bau einer
Gildenburg teil haben. Der Gildenmeister kann diese für Unmengen an
Ressourcen in Auftrag geben. Boss-Gegner sind einfach gestrickt, aber keineswegs langweilig.
Gildenkrieg!


Selbstverständlich gehört zu einem ordentlichen Rollenspiel auch die
gepflegte Keilerei unter Feinden. Die Rahmenbedingungen des PvP hängen
erst mal vom Server ab. Auf einem PvE-Server könnt ihr niemanden
verhauen, es sei denn, er will es so und ihr wollt es auch. Auf
PvP-Servern das genaue Gegenteil.

Hier könnt ihr metzeln, was das Zeug hält. In beiden Fällen aber erst
ab Level 15. Außerdem könnt ihr euch in ein Schlachtfeld begeben oder
in eine Arena wagen. Interessant sind die Gildenkriege. Hier kann der
Gildenmeister einer anderen Gilde den Krieg erklären. Während dieser
Zeit könnt ihr euch mit den anderen kloppen, aber sonst mit niemandem.

Ohne Moos nix los


Grundsätzlich ist „Runes of Magic“ ja kostenlos. Das bedeutet, dass es genau wie Guild Wars
keine monatliche Gebühr verlangt. Allerdings ist es, wie so vieles im
Leben, nicht umsonst. Die meisten Gegenstände, die das Weiterkommen im
Spiel erleichtern oder den Komfort allgemein verbessern, kosten Geld.

Und zwar richtige Euros. Auf der Homepage könnt ihr die entsprechenden
Items sichten und anschließend euer Konto oder das der Eltern gezielt
und bequem per Kreditkarte leeren. Dieses System kommt zwar dem
Gelegenheitsspieler zu Gute, da er keine Abo-Gebühren zahlen muss. Für
den engagierten Dauerzocker dürfte das schnell zu einem Groschengrab
werden.
Meinung
„Runes
of Magic“ hat zwei Seiten. Auf der einen Seite könnt ihr es gratis
herunterladen oder gegen einen kleinen Unkostenbeitrag beim
freundlichen Händler kaufen. Das freut die Gelegenheitsspieler, da es
ja auch keine Abo-Gebühren gibt. Unter diesem Aspekt ist das Spiel
grandios. Auf der anderen Seite sind die Dauerzocker. Sie kommen um die
teuren kaufbaren Gegenstände kaum herum und investieren so ungefähr
soviel wie bei einem Abo-Spiel. Für sie ist dieses Spiel ehr Mittelmaß:
veraltete Grafik, zu wenig Tiefgang, Monotonie bei den Quests und
insgesamt zu wenig Neues. Daher kann ich das Spiel nur den
Gelegenheitsspielern ans Herz legen. Alle anderen werden wohl
enttäuscht werden.
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