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 Die Geschichte Teil 4: Die dunklen Mächte marchieren

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DarkKlix
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BeitragThema: Die Geschichte Teil 4: Die dunklen Mächte marchieren   13.06.09 23:43

Teil 4: Die dunklen Mächte marchieren

Zwei Monate nach dem Sturz von Karak Achtgipfel begann die Armee des Hochkönigs damit, die eingefallenen Grünhäute aus dem Weltrandgebirge zu vertreiben. Als die Zwerge entlang der Hänge des großen Vulkans Karag Dron gen Süden marschierten, verdunkelte sich plötzlich die Welt. Oben am Himmel begann sich die Sonne zu verfinstern und die Landschaft wurde in ein unheimliches, unnatürliches und purpurrotes Licht getaucht.

Von der höchsten Spitze Naggaronds aus beobachtete Malekith den Chaosmond Morrsleib, wie er die Sonne verdunkelte. Seine Spione in der Alten Welt hatten vom Erfolg der Grünhäute gegen die Zwerge berichtet. Die Pläne des Hexenkönigs entwickelten sich genau wie geplant.

Weit im Norden, verborgen vor den Augen der Menschen, brach ein großer, schwarzer Kriegstrupp aus der sturmumtosten Chaoswüste hervor. Schwärme von grotesk aussehenden Kreaturen marschierten unter der Führung eines Chaosgenerals, der das Banner von Tzeentch trug, einträchtig an der Seite von Regimentern aus Kriegern und Barbaren einher. Im Imperium verbreiteten sich angesichts der roten Sonnenfinsternis Terror und Panik unter der Bevölkerung. Aufstände und Feuer brachen in sämtlichen Bezirken von Altdorf aus. Die Stadtwache hatte alle Hände voll zu tun, um die Situation unter Kontrolle zu halten, aber die Sonnenfinsternis war bald vorüber und bei Einbruch der Nacht war die Ordnung wiederhergestellt. Allerdings würde niemand dieses Ereignis vergessen und viele Einwohner des Imperiums, die völlig erschüttert waren von dem, was sie für ein Omen noch schrecklicherer Ereignisse hielten, packten ihre Habseligkeiten und verließen ihre Häuser, um in den Bergen im Süden und Osten Schutz zu suchen. Eine stetig wachsende Angst vor dem Untergang schwebte über den Bewohnern des Imperiums, und jegliche Hoffnung auf ein Entkommen vor der Seuche wurde durch den schrecklichen Anblick der roten Sonnenfinsternis im Keim erstickt.

In den Reihen der Zwergenarmee, die losmarschiert war, um die Festung Karak Achtgipfel zurückzuerobern, schien die Sonnenfinsternis die Ängste zu bestätigen, die unter den Kriegern immer mehr zunahmen. Die schwarze Sonne am purpurroten Himmel war eine schmerzhafte Erinnerung an den Verlust von Karak Achtgipfel an die Blutsonnjungz und schien das Symbol für den unausweichlichen Sieg der Grünhauthorde zu sein, die sich jetzt dort versammelte. Waren nun die letzten Tage der Zwerge angebrochen? In ihr Schicksal ergeben trotteten die Krieger mit grimmigen Gesichtern über das harsche, bergige Terrain.

In Altdorf erreichte den Imperator die Nachricht des Hochkönigs und er befahl einer Hand voll Regimenter, in die Berge zu ziehen, um den Zwergen zu helfen. Obwohl er die Truppen dringend benötigte, um seine Grenzen zu verteidigen und die Ausbreitung der Anarchie in seinem Reich zu bekämpfen, fühlte sich Karl Franz durch seine Ehre verpflichtet, dem Eid Sigmars Folge zu leisten und niemals einem Zwerg seine Hilfe zu versagen. Genau zu diesem Zeitpunkt überbrachte ein Reiter einen Bericht aus dem Norden: Eine große Chaosarmee sei auf dem Vormarsch und würde die Grenzen des Imperiums innerhalb einer Woche erreicht haben.

Karl Franz überschlug die Stärke seiner nach Nordland und Ostland entsandten Armeen und erkannte, dass die Lage fast aussichtslos war. Die Seuche hatte die Reihen der imperialen Armee ausgedünnt, der Nachschubsicherung verheerenden Schaden zugefügt und der Moral und dem Fleiß seines Volks mächtig zugesetzt. Das Imperium war reif für die Eroberung und würde ohne Hilfe im Handumdrehen fallen. Die Zwerge konnten keine Krieger schicken, um das Imperium zu verteidigen. Falls nicht die Festung Karak Achtgipfel schnellstens zurückerobert würde, wären sie dazu wohl auch nie mehr in der Lage. Nur die Hochelfen konnten sein Volk jetzt noch retten.

Der Imperator rief seinen treuesten Greifenreiter herbei und setzte einen Brief auf, in dem er den Herrscher der Hochelfen um Unterstützung anflehte. Als der Bote in Lothern eintrafen, wusste Finubar, Phönixkönig von Ulthuan, schon um die Notlage des Imperiums und hatte bereits eigene Vorbereitungen getroffen, um Truppen zu entsenden. Finubar beauftragte Prinz Tyrion, einen unübertrefflichen Krieger und General seines Volkes, mit der Verteidigung der Hochelfenländer. Da der Phönixkönig so sein Reich in sicheren und kompetenten Händen wusste, setzte er an der Spitze einer Flotte von Elfenkriegsschiffen die Segel. Ausgehend von der Straße von Lothern segelten die Schiffe mit Hunderten der erfahrensten Hochelfenkrieger ins Große Westmeer. Als die Kunde von der Abreise des Phönixkönigs den Hexenkönig Malekith erreichte, erteilte dieser den Befehl, mit der Invasion von Ulthuan zu beginnen.

Mitten in der Nacht stach von Naggaroth aus eine große Flotte schwarzer Archen in See. Als sich die schwimmenden Festungen der Küste von Ulthuan näherte, teilte sich die Invasionsstreitmacht in zwei Hälften. Eine stürzte sich auf die Inseln des Unheils, die andere zog gen Süden in Richtung der Straße von Lothern. Bald schon überschwemmten ganze Legionen von Kriegern der Dunkelelfen die Küsten ihres angestammten Heimatlandes.

In Karak Achtgipfel wuchs der große Waaagh! der Grünhäute. In den nördlichen Gefilden des Imperiums waren die Diener von Tzeentch bereits weit ins Ostland einmarschiert und hatten alles in Schutt und Asche gelegt, was sich ihnen in den Weg stellte. Die Armee von Prinz Tyrion war nach Norden geeilt, um dort gegen die marodierenden Dunkelelfen zu kämpfen. Dort jedoch hatte man feststellen müssen, dass eine zweite Invasionsstreitmacht mit der Belagerung Lotherns begonnen hatte.

Die Anführer des Imperiums und der Nationen der Zwerge und Hochelfen erkannten, dass sie nur gemeinsam eine Chance gegen die ihnen allen drohende Gefahr hätten, und beriefen in der imperialen Hauptstadt Altdorf einen großen Rat der Weisheit ein. Bei diesem Gipfeltreffen schlossen die drei Herrscher einen Pakt, nach dem ihre Völker Seite an Seite kämpfen und sich gegen jeden Feind stellen sollten, der es wagen würde, in ihre Heimatländer einzufallen.

Das Zeitalter der Abrechnung, auch „Age of Reckoning“ genannt, hatte begonnen.
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